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Was Sie vor der Abfahrt wissen sollten: Vignetten in Osteuropa
Feb 2, 20264 Min. Lesezeit

Elektrisch fahren heißt nicht, überall in Europa von Autobahngebühren befreit zu sein. Einige Länder bieten Rabatte oder Ausnahmen für emissionsarme Fahrzeuge, doch die Regeln unterscheiden sich von Grenze zu Grenze erheblich.
Wo E-Autos im Vorteil sind
Tschechien hat derzeit die großzügigste Regelung: Elektro-, Wasserstoff- und qualifizierte Plug-in-Hybridfahrzeuge sind vollständig von der Autobahnmaut befreit, eine Registrierung bleibt aber erforderlich. Slowenien gewährt statt einer vollen Befreiung einen Teilrabatt von rund 20 %. Österreich erlässt die Gebühr nicht ganz, doch die Öko-Vignette für reine Elektrofahrzeuge kostet etwa 30 % weniger als die Standardvariante.
Wo E-Autos den vollen Preis zahlen
Die Slowakei und Ungarn gewähren derzeit keinerlei Vergünstigungen: Elektrofahrzeuge zahlen exakt denselben Vignettenpreis wie Benziner oder Diesel.
Die Regeln ändern sich oft
E-Auto-Vergünstigungen gehören zu den am häufigsten aktualisierten Bereichen der europäischen Mautpolitik. Prüfen Sie die aktuellen Regeln daher kurz vor der Abreise, statt sich auf die Informationen vom Vorjahr zu verlassen.
Bevor Sie Ihre Route planen
- Prüfen Sie die aktuelle E-Auto-Regelung jedes Landes einzeln. Einen EU-weiten Standard gibt es nicht.
- Registrieren Sie Ihr Fahrzeug korrekt, wenn ein Land für den Rabatt einen Nachweis des E-Status verlangt.
- Gehen Sie nicht davon aus, dass eine Befreiung in einem Land auch für die Nachbarländer gilt.
- Planen Sie Ladestopps gemeinsam mit der Vignettenplanung in Ihre Route ein.
Ein wenig Recherche zu E-Auto-Regelungen kann aus einem bescheidenen Rabatt echte Ersparnis auf einer längeren Europareise machen.